Publikationen (Auswahl)

Anja Quaschinski, Katalog Cover
Cover, Anja Quaschinski, Sakrale Räume
SAKRALRÄUME 2010 - 2017, Düsseldorf, 2019

Anja Quaschinski / Till Hausmann, SAKRALRÄUME 2010 - 2017, Düsseldorf, 2019


Holger Brülls, Albrecht Henning: PFORTE DES HIMMELS. Liturgische Neuordnung und Neugestaltung der evangelischen Kirche in Schwemsal, 2015. 


Iris Nestler: MEISTERWERKE DER GLASMALEREI DES 20. JAHRHUNDERTS IM RHEINLAND Band I, 2015 (ISBN: 978-3-87448-393-3)


Helmut Brall-Tuchel, Anke Peters: HEIMAT IN LITERATUR, SPRACHE UND KUNST, 2015 (ISBN: 978-3-981518276)


Holger Brülls: GLANZLICHTER GEGENWARTSKUNST GLASMALEREI, 2014 (ISBN: 978-3-7319-0085-6)


Holger Brülls: L'ART CONTEMPORAIN DU VITRAIL EN ALLEMAGNE - ZEITGENÖSSISCHE GLASMALEREI IN DEUTSCHLAND, Centre International du Vitrail, Chartres, Frankreich, 2012 (ISBN: 978-2-908077-06-3).


GLASMALEREI DER MODERNE IN DEUTSCHLAND / FASZINATION IM GEGENLICHT, Badisches Landesmuseum Karlsruhe, 2011. Textbeitrag von Dr. Holger Brülls.


BAUEN UND ERHALTEN, Dokumentation, Evangelische Kirche im Rheinland, 2011.


Anja Quaschinski / Till Hausmann, SAKRALE RÄUME 2006-2009, Düsseldorf, 2009.


Anja Quaschinski, KATH. PFARRKIRCHE ST. GERTRUDIS IN DORTMUND - INNENRENOVIERUNG UND KÜNSTLERISCHE NEUGESTALTUNG, in: Alte und neue Kunst, Verein für Christliche Kunst, Paderborn, 2008.


GLASKUNST IN DER ARCHITEKTUR, PT Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft, 2007.


Anja Quaschinski, BILDER WANDMALEREI GLASGESTALTUNG, Düsseldorf, 2007.


Anja Quaschinski, MALEREI COLLAGE WANDMALEREI GLASGESTALTUNG, Düsseldorf, 1999.

Textauszug

L'Art Contemporain du Vitrail en Allemagne - Zeitgenössische Glasmalerei in Deutschland, 

Dr. Holger Brülls, 2012, Centre International du Vitrail, Chartres, Frankreich


Für den Chor der kleinen Dorfkirche in Dittichenrode im Südharz, ein nachgotischer Bau des 16. Jahrhunderts, schuf Quaschinski eine Art Flügelaltar aus Licht, der auf einem prachtvoll strahlenden Akkord aus kräftigen Gelb-, Orange-, Gold- und Weisstönen basiert. Die Ausführung ist eine intarsierte und collagierte Mischtechnik mit geätztem Opaküberfangglas. Die kompositorische Idee ist "Expansion". Was sich symbolisch auf die Ausbreitung des Evangeliums beziehen lässt, erweist sich in dem leeren Altarraum als architektonisch stimmige, den ganzen Raum ergreifende Geste. Die drei Tableaus sind den rechteckigen Fensteröffnungen des in Fachwerkbauweise errichteten Chorpolygons wie schwebend vorgesetzt. Dies eröffnete die Möglichkeit, die Proportionen der recht kleinen Fenster zugunsten der räumlichen Wirkung ins Monumentale zu strecken.


Anja Quaschinskis Glasmalerei zeichnet sich, darin vergleichbar den Arbeiten Thomas Kuzios, durch perfekte Balance zwischen koloristisch-malerischer und zeichnerisch-konstruktiver Bildfindung aus. Sie versteht es, zwischen freiem und strengem Stil im Sinne der jeweiligen räumlichen Anforderungen souverän zu wechseln und auch beide Formqualitäten zu verbinden. Die Fähigkeit, große Flächen in reduzierter Farbigkeit zu "bespielen", verdankt Quaschinski ihrer langjährigen Erfahrung in der monumentalen Wandmalerei. Im Unterschied zu manchem Kollegen ist Anja Quaschinski nicht der Versuchung erlegen, ihre malerische Könnerschaft als Freibrief für fragwürdige Gelegenheitsarbeiten auf dem Gebiet der Skulptur und des Designs zu nutzen. Gemeinsam mit dem Düsseldorfer Bildhauer Till Hausmann, der im Kontext von Quaschinskis Raumgestaltungen monumentale Holzaltäre, Sedilien und Ambonen schuf, sind in den letzten Jahren beispielhafte Ensembles gelungen, die nicht einfach Gattungsgrenzen überschreiten, sondern die je eigenen Ausdrucksmöglichkeiten der so unterschiedlichen künstlerischen Medien kraftvoll zur Entfaltung bringen.

Map Pin Himmelgeister Straße 107 f | 40225 Düsseldorf

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